11.03.2026Thema: Küchen Tipps
Ein Passiertuch sorgt dafür, dass Säfte, Brühen oder Gelees besonders klar werden. In diesem Beitrag erfahren Sie, wofür ein Passiertuch verwendet wird, wie Sie ein Passiertuch richtig verwenden, welche Vorteile es gegenüber einem Sieb hat und warum es in keiner Küche fehlen sollte.
Wenn Obst durch ein Sieb oder feines Tuch gedrückt wird, nennt man das „passieren“. Der Begriff „passieren“ stammt aus dem Französischen („passer“ = durchgehen, hindurchgehen) und hat sich in der Küchensprache als Fachbegriff etabliert. Gemeint ist das Durchstreichen oder -drücken von weichen Lebensmitteln durch ein Sieb oder ein feines Tuch, um feste Bestandteile wie Kerne oder Schalen von einer feinen Masse zu trennen.
(Quelle: Duden – „passieren“, küchentechnische Bedeutung)
Diejenigen unter uns, die schon Käse selbst machen, kennen sich mit dem Passieren aus. Und auch Köche (zuhause oder in der Gastronomie), die für bestimmte Gerichte eine klare Flüssigkeit brauchen.
Aber für diejenigen, die (wie ich) bisher noch kein Passiertuch verwendet haben, ist dieser Beitrag sicher hilfreich.
Ein Passiertuch ist ein feinmaschiges Tuch, das zum Abtrennen fester von flüssigen Bestandteilen dient. Sie brauchen es, wenn Sie beispielsweise eine Suppe oder Brühe klären möchten. Wenn Sie Schwebstoffe aus Säften herausfiltern möchten oder eben zum Herstellen von Käse.
Ein Passiertuch hält feste Stoffe zurück und lässt die Flüssigkeit durch, wodurch letztlich eine klare Flüssigkeit erhalten wird. Oder eben die festen Bestandteile – je nachdem, was gebraucht wird. Es ist vielseitig einsetzbar, oft waschbar und wiederverwendbar, aber auch als Einwegprodukt erhältlich (bei der Käseherstellung empfohlen).

Für die Herstellung von Säften, Gelees, Brühen, auch zum Knödeldrehen - habe ich bisher immer ein Sieb verwendet. Und mich dann häufig geärgert, weil ich so nicht das gewünschte Ergebnis erzielen konnte. Immer schwamm in meinem Saft oder in der Brühe noch etwas herum.
Weil das Sieb eben nur grob die festen von den flüssigen Bestandteilen trennt, während ein Passiertuch auch feinste Schwebstoffe zurückhält. Nur mit einem Passiertuch kann ich die samtigere und klarere Konsistenz erreichen.

Klar - ein Sieb ist ideal zum Entfernen von grösseren Stücken wie Lorbeerblättern und Wacholderbeeren.
Doch das Tuch ist unerlässlich, wenn beispielsweise pürierte Früchte für ein feines Gelee zu passieren sind oder trübe Partikel aus einer Sauce gefiltert werden sollen.

Das 75x75 cm Passiertuch aus weissem Vlies von Einkochwelt
Es ist geeignet für wässrige, säurehaltige, fettige und sogar alkoholhaltige Lebensmittel. Denn es besteht zu 100 % aus PET (Polyethylenterephthalat). Dabei handelt es sich um einen thermoplastischen Kunststoff aus der Familie der Polyester, der aufgrund seiner Stabilität, Lebensmittelechtheit und Neutralität häufig in der Lebensmittelverarbeitung eingesetzt wird – beispielsweise auch bei Getränkeflaschen oder Textilfasern.
(Quelle: Allgemeine Informationen zu PET, z. B. Wikipedia / Kunststofflexika)
Das hochwertige Passiertuch aus Vlies von Einkochwelt
Sie können das Passiertuch ausserdem zum Filtern von Kräutern oder Tee nutzen, denn es funktioniert sehr gut zum Abseihen von Kräutern, Gewürzen oder Teemischungen. Das Tuch filtert fein genug, um Blätter und Partikel im Tuch zurückzuhalten, während die Flüssigkeit frei ablaufen kann.
Dieses klassische Passiertuch liefert stets zuverlässige Ergebnisse – selbst bei den anspruchsvollsten Aufgaben. Es ist ein ideales Utensil für alle, die in der Küche gerne genau, sauber und mit hochwertigen Hilfsmitteln arbeiten.

Vor Gebrauch reinigen – Vor der ersten Anwendung mit klarem Wasser gut ausspülen – aber nicht in die Waschmaschine geben.
Das Passiertuch aus Vlies ist fusselarm. Das Ausspülen dient dazu, eventuelle Produktionsrückstände zu entfernen.
Die Lebensmitteltemperatur bei Verwendung darf bis max. 100 °C betragen.
Zum einmaligen Gebrauch empfohlen.

Nach der Nutzung kann das Tuch einfach ausgespült werden. Wichtig ist, es nach dem Gebrauch gründlich auszuschütteln, um getrocknete Partikel herauszubekommen. Eventuell können Sie es auch auskochen (max. 100 °C). Wichtig ist, es nach dem Reinigen gut trocknen zu lassen. Dadurch bleibt das Passiertuch hygienisch und kann mehrfach wiederverwendet werden. Bitte nie in die Waschmaschine geben! Dadurch könnte das feine Material beschädigt werden.
Ab sofort werde ich mich nicht mehr über Rückstände und Schwebstoffe ärgern. Nur darüber, dass ich das Passiertuch nicht früher entdeckt habe. Meine Säfte, Brühen und Gelees sind von nun an klar, wenn ich sie klar haben möchte ;-)